Druckschrift 
Ausführliche Beschreibung und Abbildung einer neuen und wohlfeilen Vorrichtung bei der Branntwein-Brennerei : mit welcher man gleich von der Maische reinen Spiritus oder Branntwein erhält, das bisherige Klärgeräth, auch viel Feuerung und Arbeit erspart, und mehr Branntwein gewinnt ; nebst Bemerkungen über andere dergleichen Vorrichtungen / vom Justizamtmann Reuter ...
Entstehung
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Zum Schluß noch eine Berechnung des Portheils, welchen diese neue Brennerei ⸗Einrich⸗ tung auch für den Staat haben möchte, wenn solche allgemein würde.

Ich glaube nicht zu viel zu sagen, wenn ich annehme, daß bloß in den beiden Regie⸗ tungs Departements Ostpreußen und Litthauen 500 Brennereien sind, in welchen im Durch⸗ schnitt jahrlich 50000 Ohm Branntwein fabrizirt werden, die Hälfte von Roggen, die andere Hälf⸗ te von Kartoffeln.

Nach der bisherigen Art zu brennen brauch te man zu einem Ohm Branntwein 8 Scheffel Roggen und 1 Scheffel Gerstenmalz oder 24 Scheffel Kartoffeln und 1 Schessel Gerstenmalz und mindestens 2 Klafter Holz.

Es werden also bloß in diesen beiden De⸗ partements zu Branntwein verbraucht 200,00 Scheffel Roggen, 600,000 Scheffel Kartoffeln,

50/00 Scheffel Gerstenmalz, 25,000 Klafter

Holz. Zu der nehmlichen Quantität Brannt⸗ wein ist nach meiner Vorrichtung ztel an Ge⸗ treide und Kartoffeln und ztel an Holz weniger erforderlich, mithin würden bei der allgemeinen Einführung derselben bloß in diesen beiden De⸗

partements erspart werden: 25,00