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Ausführliche Beschreibung und Abbildung einer neuen und wohlfeilen Vorrichtung bei der Branntwein-Brennerei : mit welcher man gleich von der Maische reinen Spiritus oder Branntwein erhält, das bisherige Klärgeräth, auch viel Feuerung und Arbeit erspart, und mehr Branntwein gewinnt ; nebst Bemerkungen über andere dergleichen Vorrichtungen / vom Justizamtmann Reuter ...
Entstehung
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richtung fertig. Die in der Blase sich ent⸗ wickelnden Dämpfe konnten in den untern gro⸗ ßen Raum des Scheidefasses und aus diesem, durch den darauf stehenden Helm in die Schlan⸗ ge des Küͤhlfasses und so in die Vorlage kom⸗ men. 8

Die Maische wurde aufgebracht und so wie der Grapen in den Gang kam, hatte ich das Vergnügen zu sehen, daß ich richtig geschlossen hatte, denn das Fluidum, welches in die Vorlage lief, war nicht gewohnlicher Lutter oder Läuter, son⸗ dern reiner Branntwein, jedoch gleich im An⸗ fange nur von 435 Grad nach meinem Tralles⸗ schen Alkoholometer und je länger es lief, desto schwächer wurde es. d

In dem Scheidefaß selbst war der größte Theil der Wasser⸗Dämpfe zu Tropfen gewor⸗ den, und beinahe Ttel mehr Wasser im Scheide faß, als Branntwein und Nachlauf in die Vor⸗ lage gekommen war. Wenn nun auch die gan⸗ ze Masse der in die Vorlage gelaufenen Flüs⸗ sigkeit, gleich das erste mahl nicht reiner Brannt⸗ wein war, so war sie doch doppelt so stark als gewohnliche Lutter und hatte nicht den schlech⸗

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