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wird er sich bescheiden müssen, dass jährlien m nur eine gewisse Summe dazu ausgesetzt werde, len, und dabei versteht es sich, dass diese nicht zu Kbe bedeutend seyn darf, damit— wie vorhin ö gesagt— der weniger bemittelte Privatmann die Oeconomie der Anstalt immer als Muster der bell Bewirthschaftung seines eigenen Grund und Bo- Stall dens béetrachten könne.— Je bedeutender frei- bes lich das Capital seyn würde, welches zu den vin Meliorationen ausgesetzt wird, um so schneller in würde der Reinertrag der Oeconomien steigen. Abä
Durch die Gegenwart bei den Verändeérun- die gen der Wirthschafts- Systeme in den Oecono- tor mien der Lehranstalt, wird dem Landwirthschafts- Seh Bellissenen unstreitig die beste Gelegenheit dar- öᷣt. geboten, den Geist des besseren Ackerbaues ge- 32 8 hörig kennen zu lernen. Die ersten Einrichtun⸗ We gen der Oeconomien zu neuen Systemen, sind Rön Gegenstände von grolser Wichtigkeit, denn das a künftige Wohl und Wehe derselben hängt davon DG ab; geschieht es mit Ueberlegung, 50 sind die dint Kosten, welche dié Einrichtungen erfordern, sehr Hisse unbedeutend, und es giebt nur sehr wenige 1N Fälle, in denen nicht gleich im ersten Jahre Ler der Veränderung, der Reinertrag der Oecono- Vort mien zunimt.— Man macht sich indeéssen mit⸗- turat unter sehr unrichtige Vorstellungen von den Ko- Ee sten, welche damit verbunden sind, und glaubt, jenig dals ein sehr bemittelter Landwirth dazu gehöre,*


