Erster Brief.
theurer Freund, ist wohl unangenehmer, als wenn man über einen Gegenstand in Zwei⸗ lel ist, lür den man lebhaften und innigen An⸗ theil empsindet!— Derjenige indessen, welchem es um Licht und Wahrheit zu thun ist, wird weder Mühseligkeiten, noch Zeit, noch Kosten scheuen, wenn es ihm möglich ist, dadurch zur Gewissheit zu gelangen.— 80 ging es mir mit Hofwyl.— Wenn man mir von der einen Seite viel Abentheuerliches und Widersinniges davon erzählte, s0o las und hörte ich von der andern Seite eben so viel trelfliches darüber.— Was
mich vorzüglich begierig machte, die Anstalten
in Hofwyl näher kennen zu lernen, war die Art und Weise, mit welcher der Besitzer selbst über seine Unternehmungen sprach.— Zuletat erhielten wir das Werk des Herrn Schwerz über HofWyl, durch welches ich aber nur noch mehr irre gemacht wurde, weil es mir schien, als sage Herr Schwerz nicht alles, was über HoWyl Zu


