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gendwo, wenigstens nicht in unserm Klima, ganz un— dankbar. An einem Orte zeigt uns zwar der Sand eine dürre Oberfläche; allein bringen wir ihn auf einen feuchten Boden, so macht er ihn leicht und fruchtbar. Bearbeitet und düngt man anderswo jenen dürren Sandboden, so deckt er sich bald mit Gehölze, unter welchem dann das Gras hervordringen, und nach und nach eine Dammerde bilden wird. Oder findet man sich im Stande, schwere fette Erdarten mit jenem San— de zu vermischen, oder mit schicklichem Dünger zu überfähren, so wird er von dem Augenblicke an schon lohnen. Uebrigens bleibt der Sand für sich schon zur Errichtung der Gebäude, der Anlage des Steinpfla⸗ sters u. s. w. unentbehrlich. Da, wo die Erde dem Auge nur ein unfruchtbares Moos zeigt, liegen Schätze verborgen: wie z. B. der Mergel, den man nur an das licht bringen darf, um die Oberfläche des Bodens zu melioriren; Steinbrüche und Mineralien. Der Sandstein selbst, dessen Ansicht schon das Bild der Unfruchtbarkeit darstellt, dient zur Errichtung und Aus— besserung der Straßen, folglich zur Communikation und zum Absatze der Produkte. Jene unnützen Süm⸗ pfe, welche die Luft durch ihre Ausdünstungen verpe— sten, werden zur Quelle nütlicher Gewässer, geben Torf, oder liefern ausgetrocknet die reichsten Aerndten. Mit einem Worte: alles hat seinen Zweck, seinen Nutzen, seine Bestimmung, sobald sich nur Hände
finden, um der Natur nachzuhelfen. Aus diesen unläugbaren Principien folgt eben so unläugbar: daß die Erde desto mehr hervor⸗ Gg 2 brin⸗


