Teil eines Werkes 
3 (1811) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 3
Entstehung
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seinen Annalen getadelt. Eingenommen für die gro⸗ ßen Pachthöfe, konnte er sich nicht einbilden, daß ein Land, welches in so kleine Wirthschaften vertheilt wäre, besser, als jedes andere, cultivirt seyn könne. Wer aber richtig von einem Gegenstande urtheilen will, muß vorher alle Vorurtheile ablegen.

Wir haben diesem allem nur Thatsachen und Berechnungen entgegen zu stellen. Erstere werden auf der Tabelle, letztere nachher vorkommen. Da die Untersuchungen, wodurch sie zusammengebracht wor den sind, vom Jahre 1776 her datiren, so hat man die darin vorkommenden alten Benennungen von Maaß und Gowicht beybehalten, mit dem Vorbehalte, sie in den Erklärungen in die neuern Maaße zu redu⸗ ciren.

Vorläufig ist es nöthig, hier noch zu bemerken, daß das Bunder in sechzehn Theile abgetheilt ist; daß 4 Havots eine Rasiere, und 2 Rasieres einen Sack machen. Der Sack) wiegt durchgehends 240 Pfund (12 Miriagrammes), wie der Setier von Paris.

Bemerkung zu nebenstehender Tabelle.

Irrthum bey der ersten Ansicht der Tabelle zu vermei den, sage ich vorläufig, daß die Inschrift der ersten Colonne, Verwendung der Felder und ihre Bestellung in einem vierjährigen Umlaufe, wie sie der Verfasser angegeben, nicht richtig sey, und: in einem vierjähri gen Umlaufe der Wirthschaft, heißen solle, weil, wie wir später entwickeln werden, die Felder selbst nicht einen vier⸗ sondern einen zehnjährigen Fruchtumlauf haben.

A 4 Er⸗ *) Vermuthlich spricht der Verfasser vom Waizen.