Teil eines Werkes 
3 (1811) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 3
Entstehung
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Ich habe in dieser Tabelle die Vertheilung der Felder und des Düngers, die Zahl der Pflugarten, die Aussaat und den Ertrag angegeben. Diese Form schien mir dazu am besten, ohne irgend ein System einzumischen. Die Erklärung der Colonnen schränkt sich auf das ein, was der Deutlichkeit wegen zu sagen unumgänglich nöthig war.

Es wäre zu wünschen, daß man ähnliche Ta bellen und Berechnungen in allen Gegenden des Reichs über den Ackerbau aufstellte, um die Resultate davon gegen einander vergleichen zu können. Wenigstens wird die gegenwärtige zeigen, welchen Fleiß und Mühe sich die belgischen Landwirthe geben; sie wird begreiflich machen, daß dasjenige, was ihr Boden hervorbringt, nur durch eine Arbeit und einen Düngeraufwand hat hervorgebracht werden können, wovon man anderswo keine Vorstellung hat. Sie ist ein äußerst schätzbares Modell, das dem Nachdenken und der Nachahmung der Landwirthe in allen Ländern vorgelegt zu werden verdient. Man hat zwar nicht überall das besondere Klima, auch nicht den Boden des Departements von Norden; aber wir wissen, daß eben dieses Klima und dieser Boden dem belgischen Landwirthe mehr Hindernisse als Vortheile gewähren, und die Tabelle selbst wird zeigen, welcher Kraftaufwand dazu gehört, um jene Hindernisse zu besiegen.

Ich will nicht behaupten, daß man gar nichts dagegen einzuwenden und daran zu tadeln finden werde, denn was ist wohl von allem Tadel freyʃ? A. Voung hat einige Theile der flamändischen Verfahrungsart in

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