430
Zierlichkeit, die sich durch die längere Dauer solchet Justrumente recht wohl bezahlt macht, und Jedem zu empfehlen ist. Der Boden davon ist so breit, daß er möglichst nahe gegen die Räder anrückt, daher die Sei— tenwände auch senkrecht stehen. Diese sowohl, als der Boden, sind mit Brett von Tannenholz zugeschlagen. Die Seitenwände lassen sich abnehmen, passen aber und schließen so genau auf den Boden, daß sich nicht ein Körnchen Rübsaamen hindurch verlaufen kann. Von vorne sind diese Karren⸗Kasten offen, von hinten aber mit einer beweglichen Rückwand geschlossen. Die Sei— tenwände sind mit eisernen Krampen versehen, in die im Erfoderungsfalle vier Plattreifen oder breite Sprie⸗ gel von Eschenholz gesteckt, und mit einem weißen Tu⸗ che überzogen werden können. In diesem Zustande dient der Karrn der Familie des Pächters zugleich als Kutsche und als Provisionswagen. Zur Aerndtezeit wird die Rückwand herausgenommen, und Einige erhö⸗ hen die Seiten⸗Wände durch einen Auffatz, der sie zu⸗ gleich in der Höhe von vorne und hinten etwas verlän⸗ gert. Man ladet 150 Gelege Roggen und 200 Ge⸗ lege Gerste darauf. Der Karrn ruht etwas stark auf des Pferdes Rücken; dafür hat der Boden eine gewisse Schweifung oder Concavität, wodurch sich die dast nach der Are zu concentrirt. Nie wird mehr als ein Pferd angespannt. Der Fuhrmann geht entweder ne— ben dem Pferde her, und führt es an einer Leine, oder er sitzt(auf Reisen, oder wenn er keine Fracht hat) vorn auf dem Karrn oder zwischen dem Pferde und Kasten; seine Beine hängen auf der linken Seite des Karrns
herab.
Zuishe Glz⸗Kall guren, die! Iu hen gan E dienene shint ul Gumuch 6 Ium sehrend scheppen, Yhund He hübe.
IN Ner 17. — 4oot
Fuct fi In 180 blab. 3ut l det B. 0 f Die shichin!


