44.
Eben so erschienen seitdem:
„Betrachtungen über das fortwährende Sinken der
„Getraidpreiße,“ zu Berlin 1824 aus der neuen Monatsschrift für Deutschland abgedruckt.
Dieser norddeutsche Schriftsteller nennt sogleich im Eingange seiner Schrift, das fortwährende Sinken der Getraidpreiße ein eben so trauriges als gefahr— volles Ereigniß. Übrigens ist sie hauptsächlich der Beurthei— lung der Ansichten des berühmten wissenschaftlichen Okono⸗ men, Herrn Staatsrath Thär gewidmet, welche dieser im zweiten Hefte des 15ten Bands seiner Mögelinischen Annalen S. 420 folg. ausgesprochen, und vorzüglich die vom Hrn. v. Knobelsdorff angegebene Ursachen jenes Sinkens zu widerlegen gesucht, insbesondere aber die Maaßregel der Magazinirung verworfen hat.
Diese Schrift zeigt allerdings von großer Einsicht des Verfassers; indeß möchten wir den von ihm S. 19 aufge⸗ stellten Satz, daß das Sinken der Getraidpreiße beinah einzig von der Einführung und allgemeinen Verbreitung der Kartoffel in Europa herrühre, so wenig als das (S. 22) als einzig angegebene, bürgerliche Freiheit und Eigenthumsrecht tief verwundende, Hülfsmittel gegen jenes Sinken, das Verbot des Brandweinbrennens aus Kartoffeln keineswegs unterschreiben.
45.
Noch vor dem gänzlichen Abdrucke obiger Schrift erhielt
der Verfasser noch eine Druckschrift„welche den Titel führt: „Was ist die Ursache von der außerordentlichen Wohl⸗ „feilheit des Getraidtes und wie ist derselben abzuhel—


