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aus Einer Stelle des Hauptstiels nach entgegen gesetz⸗ ten Richtungen hingehn, wie bey der Wicke,(Fig. 1. Quirl-⸗ oder sternformig nennt man die Blät— ter, wenn mehrere derselben aus Einer Stelle des Hauptstiels hervor kommen und sich nach allen Sei— ten hinwenden. Solche Blätter finden Sie bey der Färberröthe. Stehn die Blätter ohne Ordnung am Hauptstiel, so heißen sie zerstreut; wenn sie so dicht zusammen stehn, daß ste fast den ganzen Sten⸗ gel bedecken, so nennt man sie gedrängt; und ge⸗ schuppt oder dachziegelförmig, wenn sie so dicht zusammen stehn, daß die Grundfläche des obern Blattes von der Spitze des untern bedeckt wird, wie bey dem gemeinen Heidekraut.
So sind die Blätter ferner einseitig, wenn sie zwar an mehrern Seiten des Hauptstengels eut⸗ stehn, aber sich alle nach Einer Seite hinkehren. An vielen Arten des Astmooses finden Sie diese Form. Man hat ferner zurück gebogene Blätter, wenn ihre Unterfläche hohl, die obere sehr erhaben ist, und die Spitze des Blattes nach unten steht. Das Ge— gentheil ist ein niedergebogenes Blatt, wo die Oberfläche hohl, die untere sehr erhaben ist, und die Spitze des Blattes nach oben steht. Man nennt


