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se suthz ö XXXII. d dr gij, ö Im 0 An eben dieselbe. dr Mtenn Wenn Saamen keimen sollen, so fordern sie, als m n nothwendige Bedingung, den Zutritt der Luft. Lie— Du u gen sie zu tief in der Erde, so entbehren sie dieses datu. V Vortheils und gehn deßwegen nicht auf. Man hat dechy mmnz eine Menge Versuche über das Keimen der Saa— VN men im luftleeren Raume angestellt, aber allemahl Hdacht hiz gefunden, daß es fehl schlug. Zwar weiß man Bey⸗
spiele, wo im menschlichen Körper Erbsen und Boh⸗ ith Rein nen gekeimt haben; Lefebure ließ Saamen, in Nanndan Kartoffeln eingeschlossen, keimen: allein theils konn— uhehes te die atmosphärische Luft allerdings in solche Oerter
eindringen, wo die Saamen lagen, theils bedarf es nur der Luftstoffe, die auch in der Kartoffel wie im menschlichen Körper vorhanden sind. Auf der Spitze der höchsten Berge muß das Keimen der Saamen gehindert werden, theils wegen zu großer Verdün— nung der Luft, theils wegen Mangels an Luftstoffen.
Unter den Urstoffen, welche die Atmosphäre ent— hält, scheint der Sauerstoff das mächtigste Reizmit⸗ tel fur alle organische Körper und eine Hauptbedin— gung zum Keimen der Saamen zu seyn: denn in


