Teil eines Werkes 
2 (1781) Horatius Benedictus von Saussure, Professors der Weltweisheit zu Genf Reisen durch die Alpen. 2
Entstehung
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24 Vierzehntes Kapitel.

Diese Seesterne sind nicht das einzige merkwürdige Produet des Hügels von Moutonne; er ist außerdem noch voll von Entrochiten oder Asterien von verschiede⸗ ner Art; und die Marquisinn hat in dem Parke des Schlosses gelblichte Kalkbänke gefunden, worin eine Menge von Ramificationen der Bärte der Seepalme (Palmier marin), und auch ein kleiner Encrinit, oder Li lium lapideum, der zwischen zwey Steinlagen zusammen⸗ gedruckt war, eingeschlossen liegen.

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Nachforschungen über die Spuren der alten Strömungen; zu Ornans; zwischen Befort und Porantrui oder Pruntrut; bey Pierre Pertuis.

Ich habe auf den Seiten des Jurassus, welche das Thal unsers Sees einfassen, die Spuren des gros⸗ sen Stroms aufgesucht, der sonst in diesem Thale geflos⸗ sen ist. Ich hoffte daselbst Furchen zu finden, die mit denen übereinstimmen, welche ich an den Seiten des Saleve entdeckt habe. Aber noch bis jetzt sind meine Nachforschungen fruchtlos gewesen. Es ist wahr, daß der Jurassus von der Seite unsers Sees dergleichen Wahrnehmungen nicht begünstigt; man hat hier nicht, wie an dem Saleve, glatte und gerade abgeschnittene Felsen, sondern Abhänge vor sich, die mit Wäldern und Wiesen bedeckt sind, wo sich nur selten die Oberflä⸗ che des Felsens beobachten läßt.

Hingegen habe ich in dem Innern des Jurassus an verschiedenen Orten Spuren von alten, sehr weiten und starken Strömungen entdeckt. Es ist zum Beyspiel offenbar, daß das tiefe Thal, worin die Stadt Or⸗ nans liegt, ganz durch Ströͤmungen, die sehr beträcht⸗ lich haben seyn müssen, ist ausgegraben worden. Man

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