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10 Vierzehntes Kapitel.
scheinet, z. B. gegen 2 oder 3 Uhr Nachmittags, so wird man deutlich an dem Schatten, welchen diese ge⸗ gen den Gipfel abgerundete Lagen an die Oerter werfen, wo dieselben mangeln, sehen, daß die steilen Spitzen gegen den See zu der hintern Fläche des Berges ge⸗ ören.
Die Vergleichung der Gestalt dieser ersten Reihe des Jurassus mit einem Dach ist also nicht sehr ge⸗ nau. Die Abhänge eines Dachs sind Flächen, und diese Flächen formiren bey dem Gipfel einen scharfen Winkel. Die Lagen des Jurassus aber sind vielmehr convex, und ihre Spitze abgerundet. Der Queerdurch⸗ schnitt des Berges würde folglich keinen Triangel, sondern vielmehr eine Parabel, oder andere krumme Linie die⸗ ser Art bilden.
§. 335.
Die Verwustungen der Zeit haben öfters diese Gestalt verändert.
Wenn aber schon diese krumme Linie einmal die all⸗ gemeine und primitive Gestalt dieser Reihe des Juras⸗ sus angezeigt hat, so hat doch diese Gestalt und Stru⸗ ctur sehr viele Localausnahmen, oder allmälige Ver⸗ änderungen ausgestanden.
Der Gipfel des Berges, der auf allen Seiten von Wind und Regen bestürmt ist, hat die größten Verän⸗ derungen erlitten. Hier sind die Lagen an der Seeseite zerstört worden, und lassen die Gipfel der entgegenge⸗ setzten Lagen stehen, deren Abstürzungen gegen den näm⸗ lichen See gekehrt scheinen; dort sind die Lagen auf der Seite des Mijouxthals fortgerissen, und der auf uns⸗ rer Seite einförmig herabhangende Berg ist auf der Thalseite steil; weiterhin ist der ganze Gipfel weggenom⸗ men worden, und dort siehet man Erniedrigungen oder
enge
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10 00 afh.
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