vIII Vorrede.
Mit ungemein vielem Vergnügen habe ich die von Herrn Besson auf seiner Reise durch verschiedene helvetische und savoyische Alpen ge⸗ sammelten Beobachtungen gelesen. Er unter⸗ suchte als ein guter Kenner der Mineralogie, be⸗ schrieb mit größter Sorgfalt die Structur, Be⸗ standtheile und Schichtung der Berge, und spürte aller Orten mit vielem Scharfsinn dem Ur⸗ sprunge der Erscheinungen nach, die sich seinen Augen darstellten. Man findet seine Beobach⸗ tungen in dem Discours préliminaire zu dem Text, der zu den in Paris herausgekommenen Schweizer⸗Aussichten gedruckt worden.
Hieraus läßt sich nun leicht abnehmen, wie wenig bisher unsre Alpen untersucht worden, und welch eine reiche Erndte von neuen Beobachtun⸗ gen die Vorgänger unserm gelehrten Hru. Ver⸗ fasser übrig gelassen. Sein eigenes Werk mag von seinem Fleiße, von seinen weitausgebreiteten Kenntnissen und tief dringenden Einsichten zeu⸗
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