290 Dreyzehntes Kapitel.
mit schönen Kastanienbäumen bewachsenen Hügel durch. Das gegenüber liegende bernische User, welches sich durch verschiedene Krümmungen dem diesseitigen allmä⸗ lig nähert, ist mit reichen Weinbergen bis auf eine gros⸗ se Höhe geziert, und steigt in fruchtbare Wiesen und Wälder hinauf, die diese Höhen bekrönen.
§. 319.
Hügel von St. Paul.
Zwischen Tour-ronde und Meillerie geht man unterhalb der sich bis über Evian hinweg verlängern⸗ den höchsten Ertremität des schon erwähnten Hügels weg, welcher sich beym Ausflusse der Dranse endigt.
Dieser Hügel besteht aus Sandstein, Sand, Thon und gerolltem Geschiebe, ist mit Granitklötzen und an⸗ dern Alpensteinen bestreut, und offenbar durch die Ab— lagen einer Strömung entstanden, die bey der großen Revolution oder Losreissung der Wasser(deébacle) aus dem Rhonethal herauskam, und in das Thal unseres Sees herabstieg.
Wenn man alle die Beweise von dem Daseyn dieser ehemaligen Strömung, die wir gesehen haben, in sei⸗ nen Gedanken überlegt, und diesen Hügel von Lausan⸗; ne, oder einer der in dortiger Gegend gelegenen Höhen her ansieht, so kann man an der Gewißheit dieser Ent⸗ stehungsart nicht mehr zweifeln. Man sieht, daß das Wasser der großen Strömung durch die senkrechten Fel⸗ sen von St. Gingouph und Meillerie eingeschlossen worden, folglich denselben gegenüber nichts an seiner Geschwindigkeit verlor, und dort nichts ablegen konnte; daß aber, sobald es an diesem Felsen vorbey geschossen war, und sich in einem weitern Becken befand, es über seine Ufer floß, seine Geschwindigkeit verlor, und die
Trümmer, die es mitführte, liegen ließ. Man be⸗
merkt
13
mersl ⁰ Mio nahie I noghan ** de nam 900 Stklan 0 dem A wemb tn. V spiclo
800 Lohoꝛ rolte D: befN
Ban 11
c dan
em nigii
Ct ud dixgy Del e
MN der, g gu der un J ahnshs


