XVI Vorrede
Dies sind die Vergnügungen derer, die sich l in den Gebirgen dem Studium derselben widmen. Wpelt Was mich betrifft, so hatte ich von Kindheit an l dazu die hinreissendste Neigung; ich erinnere mich IN noch an die Empfindung, welche mich ergriff, als Wös meine Hände zum erstenmal den Fels des Saleve Ghin berührten, und meine Augen auf seinem Gipfel W sich an Aussichten weideten. Im achtzehnten Jah⸗ I re meines Alters) hatte ich schon mehrmals die W Gebirge in der nächsten Nachbarschaft von Genf Vr durchirrt. Ein Jahr nachher brachte ich vierzehn 10⁷ Tage in einer der höchsten Stäfeln oder Sennhüt⸗ Wulln ten(chalets) des Jurassus zu, um die Dole om und die benachbarten Gebirge zu untersuchen; und hehn in eben dem Jahre bestieg ich den Mole zum er⸗ n stenmal. Aber diese wenig erhabenen Berge be⸗„ friedigten meine Wißbegierde nur unvollkommen; s ich hatte das heftigste Verlangen, die hohen Al⸗ pen in der Nähe zu sehen, die mir vom Gipfel der uno genannten Berge aus so majestätisch sich darstell⸗ 100t ten; endlich gieng ich im Jahre 1760 allein und H zu Fuß in die Gletscher von Chamouni, die da⸗ 1 mals noch wenig besucht waren, und zu denen der 0 Zugang auch für schwer und gefährlich gehalten ½ wurde.) Ein Jahr nachher gieng ich wieder Im dahin, und seitdem ist mir kein Jahr verstrichen, 1 in dem ich nicht große Excursionen und auch Rei— e. sen für das Studium der Gebirge gemacht habe. n ö In diesem Zeitraume habe ich vierzehnmal auf acht Iun
Wa unter⸗ 4 *) Im Jahr 1758. *0) Der durch seine vielen Reisen berühmte Pokok, und mit n il ihm der Ritter Windham, waren die ersten Beobachter, die den sich im J. 1741 in diese Gegenden wagten. Siehe Gru— Mil
ners Eisgebürge, Th. I. S. 209. und Bourrit Deseription des Glacierede Savoye, Geneve 1773. 8. p. 4. 5. W.
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