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burgschen Landes einen lebhaften Briefwechsel, und blieb dadurch immer dort einheimisch, indem man mir auf das feeundschaftlichste stets jede Verände⸗ rung, die sich mit diesem und jenem zutrug, und
jedes Fortschreiten bekannt machte; und so fühlte
ich mich geschickt, auch in einer Entfernung von hundert und mehrern Meilen eine richtige Beschrei⸗ bung der dortigen Landwirthschaft zu geben. Aber es hat unser Schwerz das Publikum zu sehr ver⸗ wöhnt und darum ist es etwas Gewagtes, daß ich mit dieser Schrift hervortrete.— Da es jedoch nicht zu erwarten ist, daß Schwerz nach Altenburg bommen wird, und doch die dortige Landwirthschaft
es, meiner Ansicht gemäß, verdient, daß sie beschrie⸗
ben wird, so durfte ich mir ja wohl schmeicheln, daß ich diese Beschreibung so gut wie irgend Einer liefern werde; aber ich gebe zu, daß diese Schrift vollkommner seyn könnte, und rechne dabei sehr auf gütige Nachsicht.
Die altenburgsche Landwirthschaft hat vieles mit der Landwirthschast andrer Gegenden Obersachsens ge— mein, doch auch manches Eigenthümliche und sie ver⸗ eint so vieles Gute in sich, daß sie sich(einzelne Gü⸗ ter und kleine Bezirke andrer Provinzen Sachsens ausgenommen) im Ganzen sehr auszeichnet.


