Teil eines Werkes 
2 (1815) Erfahrungen im Gebiete der Landwirthschaft. 2
Entstehung
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M. mit Erbsen, 8 M. mit Kartoffeln, 4 bis 5 M. mit Weiß⸗ kohl und Rüben und circa 15 Morgen mit Klee bestellt. Das Rindvieh wurde bis zur Kornernte sehr ärmlich ů in Stalle mit Klee und mit Gras aus den Baumgärten gefüttert. Es bestand aus 32 bis 33 Kühen und 38 bis 10 Stücken Jungvieh incl. der Bullen. Die Schäferei, im Sommer etwa aus 600 Stück be⸗ stehend, wurde auf den Grundstücken der Unterthanen ge weidet; und im Winter, wo sie aus 450 bis 500 Stück

20 bestand, mit Gerst⸗, Hafer« und Erbsenstroh, mit weni gem selbsterbäueten Wiesenfutter und mit erkauftem Heu

af Ve⸗ gefüttert.

ich da Die Kühe mußten im Winter größtentheils bloß mit

0 wic Stroh vorlieb nehmen; etwas Grummet, wenige Kartof⸗

arged, feln und Rüben wurden als Dessert gereicht. ö

Werungs⸗ Die wenigen Biertrebern bekamen die wenig vorhan denen Schweine.

d. 530.

9, dah ih Ich übernahm ein Kleefeld von 15 M. Morgen, was

EInh aber größtentheils ein Mal überhanen, und im Ganzen

Iout nicht sehr ergiebig war. Die wenigen Kartoffeln schlecht und spät bestellt; die Wiesen nicht sehr ergiebig

0 und das Grummet von einer großen Ueberschwemmung fast gänzlich verdorben. Zum Rüben- und Krautbau war nur eine kleine Fläche gedüngt und vorbereitet, ich vergrö⸗ ßerte sie in Etwas, doch war dies nicht von Bekange.

. Folglich war an keine reichliche Winterfütterung des Vie

uihe hes zu denken; aber ich wollte um der Zukunft willen auch

1 25 nicht gern die Heerden vermindern, im Gegentheil, ich be⸗