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worfen ist, ohne bleibende Weiden. Der bessere Acker wird ungefahr nach dreijähriger Bestellung auf 2 Jahre zur Weide niedergelegt, wobei der fleißige Landwirth weißen Klee säet, der nachlässigere das Land sich selbst überziehen laßt. Schlech⸗ teres oder entlegeneres Feld wird als Außenschlag behandelt, mit mehr Weide- als Erntejahren. Die Güter in der Mähe der Oder haben an den, im Oderbruche liegenden Vor— werken eine treffliche Aushülfe. Hier sind die fruchtbarsten Wiesen, die man zum Theile ein Jahr um das andere um⸗ bricht und bestellt. Der Futter- und Düngerertrag dieser Vorwerke kommt den Feldern„auf der Höhe“ zu Stat-— ten und erleichtert dort den häufigeren. Anbau von Halm— früchten. ⁰
Frankenfelde z. B., ohnweit Wrietzen, der Sitz einer königlichen Stammschäferei von Merinos, die aus Frank—-⸗ reich angekauft worden sind, hat 11 Binnenschläge zu 119 Morgen, worunter 6 Getraideschläge; dazu 5 Außenschläge zu 30 M., von denen nur eine Ernte genommen wird, zu— sammen 2559 Morgen und 300 Morgen einschürige Wiesen im Bruche.— Die Kossaten haben hier gegen 60 Morgen, worauf sie 3 Ochsen und einige Kühe halten. Hievon reicht der Dünger nicht einmal zu, alle 9 Jahre zu düngen. Das Vieh nährt sich im Sommer auf der Weide; zur Winter— fütterung miethet sich der Bauer etwas Bruchwiese gegen Dienste.
Das von Jena'ische Gut Köthen bei Freienwalde ist in mancherlei wirthschaftlichen Einrichtungen musterhaft zu nennen. Die Gebäude schließen in der beguemsten Ordnung den großen Hof ein. Eine Vorrathskammer ist mit allem Bedarfe von Eisen⸗, Holz-, Seiler-Waaren und dergl. so versehn, daß das Zerbrechen, oder Verderben keines Gerä—
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