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oder Thon beschlagenen Diele dient als Scheune und Futter—⸗ gang, denn nur durch Stäbe geschieden blickt das Rindvieh neugierig zur Familie herein, so daß ein Dach Alles um— schließt à2— 3“ vor den Viehständen ist der Fußboden gebret— tert, und hier wird das Futter vorgeworfen. Stuben und Kammern sind klein, und öffnen sich alle auf die Diele, welche daher den Mittelpunct des häuslichen Lebens bildet. Diese Schilderung gilt von der ganzen Strecke bis an den Dümmersee, wo viele bewässerte Wiesen sind. Nach dieser Unterbrechung bleibt das Gepräge des Landes und der Wirthschaft, mit Ausnahme der Hügelreihen um Osnabrück, sich bis jenseits Münster ziemlich gleich. Nur wird der Lein— bau häufiger, und allmählig, wie man sich den weitragenden Bergen der Grafschaft Mark nähert, findet man mehr Wie— sen und Laubgebüsche, Felder und Wiesen mit Laubhecken umgeben(Kämpe); während auf dem Geeste Waitzen und
Gerste nicht fortkommen, erscheint hier, wie der Thon mehr
beträgt, Waitzen, auf Klee folgend. Alles hat in diesem Lande der Eichen ein frischeres Ansehen, als in dem Geest— lande.
Im Hellwege, einem etwa drei Stunden breiten und vierzehn Stunden langen Landstriche, der sich von Paderborn über Dortmund und Unna hinzieht, ist fleißiger Feldbau seit langer Zeit. Viel Getraide wird in das Bergische, das Markische Gebürge ꝛc. verkauft, wozu in mehreren Orten, z. B. Schwerte, beträchtliche Märkte sind. Das Land, ein reicher Thonboden, bleibt selten brach liegen; das Vieh bleibt Tag und Nacht in Weidekämpen oder auf den weiten Ge⸗ meinweiden. Ohne gleichförmige Fruchtfolge ist doch eine Abwechslung zwischen Halm- und Hülsenfrüchten, auch Som— merrübsen, ziemlich allgemein; z. B. um Hörde(be
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