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Ansichten der Volkswirthschaft mit besonderer Beziehung auf Deutschland / von Karl Heinrich Rau
Entstehung
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men der Schule zu reinigen, es leichtfaßlich und an ziehend darzustellen. Auf diesem Wege hat Say mehr als jeder Andere genützt, und es ist leicht erklär lich, daß der Anfänger seinem ersten Führer noch mehr Verdienst zuschreibt, als ihm von materieller Seite zukommt. Denmnach ist es leicht erklärlich, daß diese Wissenschaft noch von einem Grade der Vollkom- menheit entfernt steht, der, obgleich keinesweges abso lut, doch für einige Zeit die öffentliche Meinung be herrschte und genügende Regeln zur Ausübung darböte. Ist man doch weder um den Namen, noch um die Stellung der Volkswirthschaftslehre(als des theoreti schen Theiles) und der Lehre von der Wohlstandspflege (des ersten praktischen Theiles, neben welchem die Staatswirthschaftslehre oder Finanzwissenschaft steht) im Systeme der Staatswissenschaften einverstanden! Gewiß sind noch wanche dunkle Seiten ans Licht zu ziehen, manche wenig bekannte Beziehungen zu erfor schen; Aufforderung genug für den Freund dieser Wis senschaft, hierauf seine Bestrebungen zu richten.

Die gegenwärtigen Abhandlungen sind bloßAnsich ten überschrieben worden, weil es eher Anderen zusteht zu beurtheilen, ob sie hättenBeiträge zur festeren Begründung der Volkswirthschaftslehre genannt wer den dürfen. Sie bilden verschiedene Seiten einer und

derselben Grundansicht, und stehen daher in genauem

Zusammenhange untereinander. Während die erste ein

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