Mghn sahg U Iche Er dchn
Hulchfit he wirung d Ich⸗Hih / Me⸗ inCanez, bor Muyn tch noch 2 fhf isauge hunt Eil⸗ 1 Mahiti Soihrerd siin duch Musc it doddea i we Hme iunt, di unwundil Hl spuch af Rfifßen schte, E st. de D I D M l lch Iu det M⸗ wonf
00%
Kurze Wiederholung. 555
Fluch, und bloß der gerechte Mensch in den Ab— sichten seines Urhebers eingeschlossen seyn. Die Missethaten und Ausschweifungen, wodurch die Völker umgekehrt werden, erschüttern den Weisen nicht: er sieht deutlich, daß der Allmächtige nichts verliehren könne, und das Verderben des Nenschen nur den treffe, ber sich selbst verderbt. Die Menge derer, die mit Wissen und Willen auf Jrrwegen gehen, dünkt uns unermeßlich; ach! es ist, in der Ordnung der ewigen Gerechtigkeit, bloß ein Schlamm, der seiner Fäulniß überlassen wird. Die Vorsehung hat alles zur Glückselig⸗ keit ber Menschen veranstaltet: sie giebt ihnen Licht, zwingt sie aber nicht; sie will bloß Hand⸗ lungen der Wahl, der Würde, des Gehörsams und der Liede. Nur in diesem Gesichts⸗Punct ist das Werk des Schöpfers in Beziehung auf ihn, und in Beziehung auf uns, vollkommen und sich selbst genug: er hat den Menschen frey geschaffen, und hat ihn, um seiner Ehre willen, frey seyn lassen wollen. Er ist aber, vermöge seines unbe— dingten und unwandelbaren Wesens, von dem Willen und den Grillen seiner Geschöpfe unab⸗ hängig; jede Unvollkommenheit ist und bleibt mit dem unendlich vollkommenen Wesen nothwendi— ger Weise unverträglich und unvereinbar. Der Mensch muß dem Gesetze gehorchen; das erfodert sein Zustand, und darauf beruht sein Werth: wer das Gesetz übertritt, ist straffällig; das sind die Rathschlüsse des HErrn; das ist das unver⸗ änderliche Gebot, welches allen Menschen kund gethan ist; das ist das Licht, das uns leuchtet; das ist das Ebenbild der Gottheit, das den Men— schen auszeichnet, das seine Vernunft und seine Würde ausmacht, und außer dem zwischen dem Menschen und dem Viehe kein Unterschied Statt
hat.


