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Verhältn. der Ausg. zur Bevölkerung. 457
und haben den Ertrag davon, wie es scheint, dle Bevölle⸗ sehr hoch nach Proportion gegen das angesetzt, rung.
was vor unsern Augen ein gleicher Umfang ein— trägt. Es wird aber vielleicht eine Zeit kom⸗ men, in der unsre Hypothese den Menschen eine Pygmäen⸗Rechnung zu seyn scheinen kann, be— sonders in Beziehung auf den Preis der Lebens⸗ Mittel, welcher so niedrig, wie wir ihn an— setzen, in den Zeiten, die wir vor und bis zu denen kennen, wo die Regulative und das Mono— polium,(unzertrennliche Geschwister,) den Unter— halt des menschlichen Geschlechts angegriffen haben, niemals gewesen ist. Wir brauchten uns eben nicht gar weit umzusehn, um ein frem⸗ des Land zu finden, wo eine große Menge von den ruinosen Mißgriffen, die wir bisher be⸗ stritten haben, noch dermalen im Schwange gehen, und wo doch dessen ungeachtet die wah— ren Einkünfte bey weitem höher sind, als wir sie hier dem Zustande des vollkommensten Wohl— standes beylegen.
Man wird mir vermuthlich nicht einwenden: da alle Preise conventionell sind; so liege nichts daran, daß die Lebens⸗Mittel in mittelmäßigem Preise stehen, so fern dieser Preis nur beständig und zuverläßig ist, und das Dienst- und Arbeits⸗ Lohn damit im Ebenmaaße steht; dem Land⸗ wirthe könne es so lange gleichgültig seyn, daß er nur einen mäßigen Preis für seine Lebens⸗
Mttel Mittel bekomme, als er all den Beystand und n r alle die Hülfsmittel, deren er bedarf, zu einem 1Hπ verhältnißmäßigen Preis haben kann; eben so duun an i. gleichgultig sey es dem Tagelöhner und dem, der 646 von Dienst- und Arbeits-Lohne lebt, wenn er Wchn + nach Proportion bezahlet wird, so fern er nur Ils alle seine Bedürfnisse nach verhältnißmäßiger
§f5 Taxe


