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* U Ghäunt, Mril I lenja 110 u„ 110 Wa 6. 40• f. V.
Verhältn. der Ausg. zur Bevölkerung. 435
so verbrennt er zugleich um so mehr sein werben— des Capital. Eine kleine Anzahl von Ver— schwendern kann wohl der Gesellschaft eines großen Staates ein Aergerniß geben, ohne daß die Vermögens-Zerrüttung derselben durch ihre Folgen merklich würde, indem ihr angegriffenes Erbtheil gar bald neue Herren bekommt. Wenn aber der Strom der Sitten einer Nation die
größere Anzahl der Güther-Besitzer zu folge der
National-Gebräuche, die mit dem artigen Na⸗ men von Lupus beschöniget werden, in der— gleichen Ausschweifungen von mancherley Art stürzt; so wird alsdann der Rückfluß der Nus⸗ gaben durchgehends unterbrochen: und nun hört der Einfluß derselben auf; der Frucht-Bau er— mattet; die Einkünfte verschwinden; die Nation kömmt in Verfall; und vergebens richtet sie sich nach den Absichten der Politik der Fürsten, die sich damit erschövfen, daß sie stärke Allianzen, u. d. gl. theuer bezahlen. Alles, was aus dem Lände geht, schwächt sie; jede e. n er⸗ schüttert sie; jeder Krieg entbloßt sie immer mehr. Man stutzt dann, wenn man sieht, daß die Unglücks-Fälle so gar schneil den Zeiten der Ober⸗-Herrscherey auf dem Fuße nachfolgen; man mißt die Schuld davon den Neben-Ursachen bey, weil man nicht einsieht, daß diese Vorfälle aus dem Zerstohrungs-Principium aller Macht herrühren, und daß sich die Nation wohl von selbst zu Grunde gerichtet und verstümmelt haben würde, ohne daß sich sonst ein W drein zu mischen brauchte.
Giebt es in der ganzen weiten Welt eine Nation, wo die großen Güther-Besitzer unab— hängige Herren sind; so ist es gewiß in Poh—
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