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ihnen aus dem Edimburger Review, vom Oktober 1823, folgende Bemerkungen mit.
Obgleich in England die Fabrikation baumwol— lener Waaren die Fabrikation wollener Waaren übertrifft, so ist doch die letztere eben so wohl eine der Hauptquellen des Reichthums und der Macht. Sir F. M. Eden schätzet den Werth der Produkte der Wollenmanufakturen, die jährlich in diesem Lande verbraucht werden, auf eilf Millionen Sterling. Fügt man zu diesen eine Ausfuhr von ungefähr sieben Millionen hinzu, so erhält man ungefähr achtzehn Millionen Sterling. Der Werth der Wolle wird im Allgemeinen auf den dritten Theil der Manufakten geschätzt. Die Fa— brikanten haben den achtzehnten Theil Gewinn, von welchem sie ihre Werke unterhalten; das Uebrige dienet zur Bezahlung der Arbeiter, die eine Anzahl von beinahe einer halben Million und hundert Tau— send, den dreizehnten Theil der Bevölkerung Groß— britanniens, ausmachen.
Die Eigenthümer der Heerden trieben die Mi⸗ nister, die ausländische Wolle mit einem Eingangs— zoll zu belegen. M. Vansittard, welcher ihrer Stimme bedurfte, um andere Taxen bei dem Par— lament durchzusetzen, bewilligte ihnen im Jahre 1819 die Erhöhung des alten Zolls auf die eingeführte fremde Wolle von drei Viertheilen Denier auf das Pfund bis auf sechs Denier. Die jährlich erzeugte Quantität der inländischen Wolle wird auf beinahe hundert und vier und vierzig Millionen Pfund geschätzt. Angenommen, diese Schätzung sey übertrieben, und sie bestehe nur in hundert Millionen, so erhielten dadurch die Eigenthümer eine starke Aufmunterung, wenn sie sich nicht, wie wir sogleich sehen werden, getäuscht hatten. Kaum war der Zoll eingeführt, so nöthigten sie durch ihre
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