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Dieses, und eine äußerst elende Manipulation 7) jenes schätbaren Wurzelgewächses haben mich bewogen, dem betriebsamen Landmanne,(auch, wenn es noch ein⸗ mahl darauf ankommen werden wird, dem, auf eine edle Art speculirenden Zuckerfabrikanten) auf das verläß⸗ lichste zu Hilfe zu kommen, und dieß gegenwärtige Werk⸗ chen zu schreiben.
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7) Im Jahre 1813, anfangs Julii, befand ich mich einen Tag, vor dem Hundsthurmer Thor bei Wien. Als meine Lieblings⸗Gegenstande, betrachtete ich die, der Stadtlinie angränzende Fruchtfelder, und bemerkte auf dem, bei der Landstraße gelegenen zwei⸗ ten Joch Acker s oder 6 arbeitende Feldhauer, und war neugierig zu erfahren, was und wie sie eigent⸗ lich arbeiten: denn von Landbauern dieser Gegend habe ich mir sehr vieles eingebildet. Gehe hin, be⸗ nedeye gebührlicher Maaßen ihre Arbeit, dessen Ge⸗ genstand— einige, unschuldigerweiß verdammte, arme Runkelrüben— schon damahls durch jene, nur Taglohn verschlingende Arbeit, genugsam und sogar bis zu Verzweifelung vermaledeyet wurde.
Der Arbeitführer Fliegelmann, sonst ein hon⸗ neter Bursch, begegnet mich ganz Iude und nach verschiedenen, den Rubenzweck betreffenden Fragen, giebt er mir zu verstehen, das er Kellner des näch⸗ sten Weinwirthes bei den zwei weißen Roßen sey; und eräußerte sich in Ansehung der, auf dem Ta⸗ pis liegenden Manipulation/ daß sein Herr den Run⸗ kelrübenanbau, erst nur in dem erwöhnten Jahre, als Versuch, angefangen habe.
Ich wußte sehr wohl was es sey, sich in einer andern Angelegenheit tief hinein zu mischen, und habe meinen Rüben⸗Discurs nach solcher Regel ge⸗ lenket. Nebstdem aber ihm Junggesellen,— so in


