Bastarde— Reichliche Rahrung könne wohl lange, aber nur kernlose Wolle er⸗
zeugen.
Diese Anführungen sollten doch durch irgend Etwas— als allein durch Herrn Petris Auto⸗ rität unterstützt seyn; da alle Erfährungen der Landwirthe und die einstimmigen Meinungen der einsichtsvollsten Fabrikanten ihnen geradezu ent⸗ gegen stehen.
Die fehlende Elasticität oder Krimpekraft der Wolle wird allein durch Mangel an genugsamen Futter bewirkt. Weit entfernt also, daß reich— liches gutes Futter sie vernichten sollte; so ist ache davon. Alle Woll—⸗
letzteres die alleinige Urs liebsten von Schäfereien,
käufer kaufen daher am wo man reichlich und gut füttert/ und verab⸗ scheuen die/ wo das Vieh Noth gelitten. Die Beschaffenheit der Wolle zeigt ihnen dieses augen⸗ blicklich an.
Wenn überhaupt lange Wolle kernlos wäre, wie könnte sie dann gekämmt werden? eine Ope— ration wozu viel mehr Festigkeit erfordert wird, als zum Krempeln der kurzen Wolle.
Da Herr Petri keine technologischen Kennt⸗ nisse zu haben scheint, aber auch hier in letzter
Instanz entscheidet; so wird es erlaubt seyn—
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