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Über den Ertrag der Zucker, Caffee und Baumwollen-Pflanzungen in Surinam / vom Herrn Grafen von Podewils auf Gusow
Entstehung
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DER ZockER, CAFEEE UNLD BAUNWOLLEN-PrLANZUNCEN EfTc. 5

Es war also nur selbst in den letzten Jahren nichit voll in Cul- tur. Rechnet man die Anlage der Colonien von 1630 an, wo die Eng- länder Besitz davon nahmen, so haben 250 Jahre nicht gereicht, der Pllanzung urbar zu machen. Dem Mangel an Menschen allein ist diese geringe Cultur zuzuschreiben. Vergleicht man den Inhalt der Pflanzun- gen mit dem ganzen Inhalt der Provinz in den Charten, die den Be-

schreibungen von Suriname, durch Fermin und Bünder beigefügt sind,

30 erscheinen sie wie ein Punct in der Wildniſs, und der Vergleich des

cultivirten Landes mit der Wildniſs wird noch auffallender.

Im 24 jährigem Durchschnitt von 1772 bis 1796 sind jährlich von 139 Acre(220 Morgen) geerntet 219 Oxhoft Zucker, beträgt p. Berli- ner kl. Morgen unbedeutend weniger als ein Ochoft. Der Inhalt der Ochofte ist verschieden. Indessen kann man 1000 Pfd. brutto, als ei⸗ nen Mittelsatz annehmen.

Ueber den Verkauf des Zuckers habe ich nur einzelne Berechnun-

gen vorgefunden, vovon ich eine zur Uebersicht des Verfahrens ausge-

zogen habe. Den zesten December 1788 wurden in Amsterdam 20 Oxhoft Zuk- ker verkauft, die enthielten 20388 Pfd. brutto p. Oxhoft 101975 Pfdü. 408 Ausschlag à 2 p. c.

1998⁰.5 3996 Thara à 20 p. c.

15984 Pfd. à 8 Pf.

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