mit den Säuren etwas zu übersättigen, damit sie mit 4 bis 6 Theilen Wasser verdünnt werden können, ohne sich zu trüben.
13) Die geschwefelten Alkalien schla- sen das Tellurium, nach dem Grade seiner meh- reın oder mindern Sättigung mit dem Sauerstofl, braun oder schwärzlich nieder. Wird solcher ge- schwefelter Niederschlag, nachdem er getrocknet, auf die Kohle gebracht: so verbrennt, zugleich mit dem Schwefel, auch das Metall mit bereits er- wähnter lichtblauer Flamme.
14) Galläpfel- Tinctur verursacht einen flockigen isabellgelben Niederschlag.
15) Zink und Eisen schlagen das Tellu- rium aus den Säuren metallisch nieder, in Ge- stalt schwärzlicher Flocken, welche durchs Rei- ben Metallglanz erhalten. Auf der Kohle laufen sie sogleich zu Metailkügelchen zusammen, wel- che mit weifsgrauem Dampfe, und oftgedachter lichtblauer aufserhalb grünlicher Flamme verbren- nen. Durch Zinn und Spiesglanzmetall wird es aus den salzsauren Auflösungen ebenso hergestellt. Diese Fallung durch letzteres Metall gehört unter andern mit zu den evidentesten Be- weisen, dafs dieses neue Metall kein verlarvtes Spiesglanzmetall sei, wie einst vermuthet worden.
Phosphor in salzsaure Auflösung des Tellurium


