Teil eines Werkes 
1 (1795) Beiträge zur chemischen Kenntniss der Mineralkörper. 1
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No.ı. ADULARIA; vom St. Gotthard.

a) Im Kohlentiegel. Einfarbenloses, an sich klares Glas, aber durchaus voller sehr kleinen Schaum- bläsgen; daher es graulichweifs erscheint, und kei- nen glasigsplittrigen, sondern einen kleinmuschli-

gen Bruch mit sehr feinen Poren zeigt,

b) Im Thontiegel. Ebenso.

No.2., ALABASTER, weisser.

a) K.T. Mässighart gebrannt, weifs in strohgelb übergehend, hie und da feingestreift, von feinerdig- tem Bruch, an der Zunge hängend, mit Schwefel- lebergeschmack. Gewichtsverlust:_0,56.

)) Ih. T. Ein schwarzbraunes, starkslänzendes

J 9 ke) wenig an den, Kanten durchscheinendes Glas, mit

einzelnen Schaumlöchern.

No. 9. AMIANTH; aus Grönland.

a) K. T. Eine rundseflossene schmutzisperl- DO 2 fo)

gen kleinen Eisen-

graueSchlacke, äusserlich mit eini körnern belegt; im Bruche matt und feinporös, hie

und da mit inliegenden glänzenden Theilchen.

b) Th. T. Zu einer grünlichen, undurchsichtigen, im Bruch fast matten Schlacke geflossen; die Ober- fläche durchaus in sehr zarten, gestrickt zusammen- gehäuften Nadeln, von grünlicher und hellbrauner Farbe, krystallisirt.

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