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zehren- konnten wie die Dachse: Da nun den Schäfern nicht einleuchtet, daß die wünschenswerthe Gleichheit der Wolle dädurch beeinträchtigt. werden kann; das Vorurtheil für jene Meinung aber mit ihrem Leben verwachsen istz so lassenssie sich. schwer davon abbringen,
„Um/'das zu Viel zu vermeiden, ist nichts weiter nöthig,. als eine genaue Beobachtung. der Heerdern; eine richtige Beurtheilungskraft, ob sie im Zunehmen find, oder ob: sie im gleicgqmäßigen Stande bleiben, und eine nachdrü&liche Zurechtweisung im ersten Fal. Dem zu Wenig aber muß durch Einräumung von Weide, oder Zuschuß von Futter im Stalle abgeholfen werden. WBe- sonders ist das Lebtere im Spätherbste häufig nothwendig. Eine befannte Sache ist, daß junges Vieh, dessen Ver- dauungswerkzeuge noch nicht vollkommen ausgebildet sind, auch desShalb, weil es noh“ im Wachsthume steht, sich schwerer futtert, wie Altes,(versteht sich nicht zu Altes) weshalb denn auch die Hammel das magerste, die Jähr- linge sehr gutes, und die Mutterschaafe von der Zeit an, wo sie hochtragend werden, bis dahin, wo man die Lämz mer absebt, das beste Futter erhalten. Bey diesem Ver- fahren bleibt nic<ts zu erinnern, als daß dabey ein sol- <hes Verhältniß beobächtet werde, nach welchem alle Thiere dem Auge eine gleichmäßige Beleibtheit darstellen. Bey den Müttern kann die Fütterung nach der Lamm- zeit so gesteigert werden, daß eine Uebertreibung oder ein Zuviel nicht leicht zu befürchten ist; jedoch darf die Nahrung nicht zu hißig seyn, wodurch die Milch verdor- ben wird, die den Lämmern tödtlih werden kann.
Wenn es nicht schwierig ist, die. verschiedenen Haufen einer Schäferey im Allgemeinen bey einer. gleichmäßigen und fonsranten Beleibtheit zu erhalten z"so ist"dieß nicht
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