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dos beweidet, so nimmt die Wollmenge bis zu demselben Punkt ab und erhält denselben Typus wie die vorerwähnte. Daß diese Umänderung nicht in einigen Jahren, sondern nur nach mehrern Generationen vollendet seyn kann, ist
faum nöthig zu erwähnen; denn jeder Schaafzüchter weiß,"
daß ein so eben gebornes Lamm nur erst im dritten Jahre=- auch wohl mitunter im zweyten=- zum Stähre gelassen und also-volle drey oder zwey Jahre alt wird, ehe es wieder ein Junges erzeugt. Wenn man alfo ans nimmt, daß ein Drittel des ganzen Bestandes Muttervieh ist; so wären mehr wie drey Jahre=- da es ohne Sterb und Güste nicht abgeht-- erforderlih, um eine neue Generation herzustellen.
No<h ist zu bemerken, daß nicht jeder weiße Klee ein und. dieselbe Wirkung hervorbringt. Es kömmt hierbey nicht allein auf die Art der Vegetabilien anz; sondern auch auf die Beschaffenheit des Bodens, worin sie wachsen. Ie weniger Säueren er enthält, je aromatischer und nahr- hafter wird der Klee seyn, und jemehr wird sich das da- von genährte Vieh den Elektoraleigenschaften nähern. Js mehr Säuern er enthält, je weniger nahrhaft ist der
Klee, desto mehr werden also die Schaafe davon fressen,
und sic) um so mehr dem Infantadoc<harakter hinneigen.
- Höchst sauerer Grund produzirt keine Weide für die Schaafe, sondern seine eignen Gräser, als: Segge, Schilf, Binsen 2c., aber keinen weißen oder andere Arten Klee. Sie wachsen zwar, so wie manche andere Gräser, die zur Nahrung für Schaafe fich sehr gut eignen, auf Boden, der schon viel Säuere enthält, und Lönnen als- dann au< ohne Nachtheil der Gesundheit von ihnen ge- nossen werden. Aber hier ist die Rede von künstlichen Schaaf- Weiden, die Niemand auf niedrigem, sauern Grunde anlegen wird.|


