240 Physische Untersuchungen
tragen. Bei einer solchen Einrichtung würde es mit
* dem Vortheile, daß man in denselben zu allen Tages-
zeiten beobachten könnte, auch den vereinigen, daß man zu gleicher Zeit vergleichende Beobachtungen ane stellen könnte.
Ist es nur zu den Versuchen über das Feuer bes Nimmt, so ist eine Länge von 15 Fußen, gegen eine Breite von 1 2 Fuß, hinlänglich, aber es muß gegen Südosten liegen und ein Fenster gegen Mittag haben, Fast bei allen diesen Versuchen. muß das Licht nur durch die Röhre des Sonnen- Vergrößerungswerkzeu- ges in dasselbe hineinfallen, und das Sonnenvergröse serungswerkzeug muß mit einem Worderglase von einem siebenzolligen Brennpunkte versehen seyn.
Die Fläche, auf welche das Bild geworfen wer- den soll, muß eine fünf Fuß im Viere> haltende Pappe oder Kartenpapier seyn, welche über einen Rahm gespannt und an zwo Stangen aufgehangen wird, welche auf einem auf Rollen laufenden Fußge- stelle befestiget sind. Nothwendig ist es, daß man vie Pappe, vermöge eines über eine Rolle laufenden Seils, nach Belieben in die Höhe ziehe und hinunter» lässen könne, und es ist von Wichtichkeit, daß solche mit Carmeliterweis(blanc des carmes) ohne Lein zugerichtet, aber so mit Bimsstein abgerieben sey, daß sie eine mattweiße ebene Oberfläche zeigt.
Da die Lichtstrahlen sich beständig nach dem Um-
fange jedes Körpers hinbiegen, durch dessen Anzie-
hungsfreis sie gehen, so darf man sich nicht sc<hmeie <heln, mit Hülfe dieser Weise, einzeln absonderte (isolirte) Körperchen wahrnehmen zu können, und ob sie gleich sogar die Luft sichtbar zu machen dient, so können die Theilchen der noch so wenig feinen Flüs» sigkeit dennoch nur in einem Haufen(en marse) wahre genommen werden,
Keine
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