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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
Entstehung
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über die Beschaffenheit des Feuers. 23

lichtes Nachbleibsel zurück, aber durch die Gewalt der Destillirung gelangt man dahin, daß alle eigenthüm- liche Verschiedenheit verschwindet, daß es helle, dünn,

flüchtig, mit dem Wasser mischbar und sehr verbrenns

lich wird*7).

Uebrigens erhält man es nie in einer sehr hohen Stusse der Reinigkeit. Was- die Kunst nicht allein vermag, das richtet sie mit der Beihülfe der Natur aus; denn die Gährung entbindet den öligen Grund- stoff von den übrigen Grundstoffen der Mischung; indessen geht er doch bei der Destillirung noch immer mit ein wenig Wasser und flüchtigem Salze über, welches man ihm durchs Rectisiciren beinahe ganz und gar benimmt*); dann brennt er ganz und gar weg, ohne zu dampfen und ohne etwas zurüczulassen. Dieser, aufs höchste rectificirte, ölige Grundstos, macht unter der Gestalt eines brennenden Geisies und der Benennung des Brennbaren, den wahren enk-

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h) Die Weise, den Weingeist vermittelst der verstärkten

Sauren zu entwässern, dient nur, ihn zu verändern,

Diese Sauren entziehen ihm zwar das überflüßige

Wasser, verbinden sich aber mit dem entzündlichen

Grundstoffe und nähern ihn dex ölichten Beschaf= fenheit.

Je mehr die Oele gereiniget sind, desto mehr wer- den sie im Wasser auflöslich. Sind sie bis zur höchsten Stuffe verfeinert und zur Beschaffenheit der brennen- den Geister gebracht, fo werden sie ganz und gar von demselben aufgelöfet, welches der Aether nicht thut. Einige fremdartige Stoffe haben seine Auflöslichkeit also zum Theile zerstört.

27) Herr M. zielt hier auf den Weingeist, welcher ich aber durch bloßes Destillixen so nicht absondern läßt, wo nicht aus gegohrnen Flüßigkeiten, 1»,