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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
Entstehung
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über die Beschaffenheit des Feuers. 21

ßung eingeht. 21), Selbst die Phosphore /), wel- che reines Feuer zu seyn scheinen, besißen keinen an« dern Grundstoff der Entzündlichfeit,

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- an, aber sie verkohlt es, indem sie sich seines Brenn- baren bemachtiget; die Kohle enthalt also weniger Brennbares, als das Holz.

Bas den Schwefel betrift, so besteht sowohl der natürliche, als der künstliche, aus sehr verstärkter Vitriolsaure und reinem Byrennbaren.

+ Boyles Phosphor wird aus zwölf Theilen gebrann- ten und ausgelaugten Bodensakes von Harn, sechs Theilen Sand, zween Theilen Wasser und einem Theile gepulverter Kohlen bereitet, welches zusammen aus einer Retorie, im Sireichfeuer, wiederholt abgezo- gen wird. 2*) Bei der Destillixrung erscheinet er unter der Gestalt eines schwarzgelben Dampfes, und in dex mit Wasser angefüllten Vorlage, unter der Ge- stalt eines butterartigen StoFes. In diesem butter- artigen Stoffe ist nicht leicht etwas entzündliches be- findlich, als das Oel 2?) der Kohlen, welche zur Zusammenseßung desselben genommen werden, denn, nach dem Abbrennen laßt er ein dunkelrothes und abend sauer shmectendes Zuruäbleibsel nach.

21) Auch das feinste Oel ist 199 nicht einfach genung, um fur den brennbaren Urstoff gelten zu können, von wel- <em seine eigene Entzündlichfeit herrührt. Herr 2173. hält den Weingeist dafür, ich werde weiterhin davüber mehr an- zumerten Gelegenheit AG 1V.

22) Die Bereitung solches Phosphors.aus. dem schmelz»- baren Harnsalze und: Kohlenstaube, durch destilliren mit Kohlensta! übe ist bekannt, Durch neuere Erfahrungen hat man die Säure dejeiben auch aus Knochen warmblütiger Thiere erhalten gelernt be Ww.

23) Oder vielmehr das Drennbare; denn wirkliches Oel

ift zn gut ausgebraunter Kohle ungemein Weng zu er- weisen. 1v,