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Physische Untersuchungen über das Feuer / Von Herrn Marat. Aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen von Christ. Ehrenfr. Weigel
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40 Prüfung des Lehrgebäudes

wart 3) Licht und Wärme hervo'zubringen bestimmt ist; sie machen aus diesem Stoffe einen Uranfang, und sagen, daß alle Körper ihn in verschiedenem Maaße enthalten. Warum ist denn nicht jeder Kör- per warm und leuchtend?*)= Weil, antworten sie, dieser Uranfang durc< die übrigen Grundstoffe der Mischung eingeklemmt ist und verborgen bleibt, bis er durch die Bewegung entwickelt wird; weil ein Körper nicht anders leuchtet und brennt, als wenn sei- ne Feuertheile in grosser Menge angehäuft sind.=- Warum sieht man denn aber nicht einige leuchtende Stellen auf der Oberfläche der verbrennlichen Körper zerstreuer? warum füblt man an derselben nicht eini» ge heisse Stellen?*) Licht und Wärme sind allemal im Feuer*) mit einander vereinigt; wenn also ein

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3) Im wirkenden Zustande, denn'daß dies än Korper

gebundene Feuerwesen, seiner Gegenwart ohngeachtet, nicht ehe Licht und Wärme hervorbringe, als bis es entbunden werde, darin stimmen wohl alle überein, sie mögen es nun Feouerwesen, Stoff der Hike, Breunbares, oder anders nennen. W.

4) Weil er in manchen in zu geringer Menge, oder ge? bunden, enthalten ist. W.

5) Weil es gebunden ist, kann es keine, beider Wirkun- gen, auch nicht an einzelnen Stellen, äussern. Die Frage ist eben so beschaffen, als wenn man z. DB. die Gegenwart der Salpetersaure im Salpeter, des flüchtigen Laugensalzes im Sa!miacke, des Wassers im Gypse u. a. leugnen, und zum Beweise fragen wollte: warum riecht man die erstern beiden nicht an einzelnen Stellen der Oberfläche; warum schmeckt man daselbst nicht ihre Schärfe; warum läuft lekß- teres nicht auf einigen Stellen heraus? u. s. w. w.

6) Im Feuer sind sie es allerdings, auch in jedem Fun- fen, aber darum darf der Uranfang desselben diese Wirkuns gen nicht in jeder Lage aussern; kann doch z. B. die Salpe- tersäure durch die Verstärkung äßender werden, in Verbins- dung mit Kupfer, Silber u. a. m, es bleiben, durchs Blei versüßt werden, in dex Naphthe, ihren DUE

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