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Der öffentliche Credit : dargestellt in der Geschichte und in den Folgen der Finanzoperationen der großen europäischen Staaten seit Herstellung des allgemeinen Land- und Seefriedens, ihrer Maßregeln zur Begründung oder Befestigung öffentlicher Creditanstalten, und der Begebenheiten in der Handelswelt, deren Wirkung damit zusammen getroffen / von Friedrich Nebenius
Entstehung
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Im Jahre 1819 wurden mehrere neue Taxen eingeführt, deren Ertrag auf drey Millionen Pfund geschäßt ward*) z so, daß die reinen Einkünfte von Greßbritannien und Irland im Durchschnitt auf ungefähr 543% Millionen, die Bruttoein- nahmen aber, nac< Abzug der Rüdzölle und anderer Ver- gütungen, im Durchschnitt auf ungefähr 58% Millionen ange- nommen werden können,**)

Die zum Unterhalt der Armen erhobenen Taxen, welche besonders stark auf den Güterbesißern lasten, betragen" über 8Z Millionen Pfund Sterling. Schlägt man diese zu den übri- gen Steuern, so erhöht sich deren Betrag auf ungefähr 67 Mil«- lionen Pfund Sterling; dabey ist zu berüsichtigen, daß in Eng- land viele Ausgaben von den Localitäten bestritten werden, die anderwärts in den Staatsrec<hnungen erscheinen.

2. Ausgaben. I. Die Eivilliste, und alle, auf dem consoli-

dirten Fonds haftenden, Ausgaben werden, als stehend, ni<t mehr in das jährliche Budget aufgenommen.

*) Sie trafen in starkem Maaße die Wolle(x Millionea Pfd. St.), das Malz(1,400,000), Tabak(x Millionen Pfd. St.), Kaffe und Cacao, Thee und Pfeffer(zusammen 290,000 Pfd, St.).

7») Das reine Staatseinkommen betrug im Jahr 1819 kaum 53 Millionen Pf. Sterl. Allein die Verhältnisse dieses Jahrs waren ungünstig, auch hat man die neuen Auflagen erst im Laufe des Jahres zn erheben angefangen.