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Brasilien, wo die Produktion des Goldes im Zunehmen ist, hat den brittis<en Handel vor jedem andern begünstigt*).
Wenn in den vom spanischen Mutterlande abgefallenen amerikanischen Provinzen, so wie in den treu gebliebenen, das Ausbringen der edien Metalle unter den Ereignissen der leß- ten Jahre sehr gelitten hat, und Europa die Abnahme der Zuflüsse in hohem Grade fühlt,**) so floß diese Quelle im- mer doc) nom am reichlihsien für Großbritannien. Den Schuß, dessen der Handel mit den insurgirten Provinzen ge- gen Seeräuberey bedarf, vermag Großbritannien am kräftig: sten zu leisienz und was aus dem übrigen spanischen Ame- rika durc) den Schleichhandel niht unmittelbar nach Eng- land geht, kann es sich dur< den Absaß seiner Industrie- Erzeugnisse in Spanien verschaffen, mit dem es seit lange her in freundlimen Verbindungen steht, und wo sein Han- del von jeher vorherrschte.
Ein Umstand kam Großbritannien im Verkehr mit dem südlichen Amerika vorzüglih zu Statten. Reich an edlen Metallen, sind jene Läadcr sehr arm an Kapitalien. Ge- wöhnlich steht dort der Discont auf 1 2 bis 15 pro Cent. Daher kann ein Land, wo der Discont häufig auf 3 steht, seinen Waaren durc) Kreditbewilligungen leicht einen Vor- zug verschaffen. Die weite Entfernung hinderte die Engli- schen Unternehmer nicht, dieß zu thun, weil si< in allen großen SeeStädten brittishe Agenten angestellt finden, die
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*) Der Britte zahlf 12 proCent vom Werth seiner Waa- ren nach seiner pflichtmäßigen Umgabe, der Franzose 25 proCent nach der Taxation der Zollbeamten,
%**) Man sehe Anhang 4.
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