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andern Zwe>' hat, als meinen Geſchäftsgenoſſen in der Ferne zu ſagen, wie unſer Handwerk zum Theil am Rheine betrieben wird; zugleich aber auch die Zuſammen=- ſtellung erleichtern foll, welche nothwendig iſt, um die ge- ſammten Verhältniſſe der Landwirthſchaft in Deutſchland zu überſchen, und ihre vorſeyende Verbeſſerung zu be- fordern. Haben wir einmal richkige und berichtigte To- pographien aller in Deutſchland befindlichen Be riebsarten des landwirthſchaftlichen Gewerbes, ſo wird ſich manches noch ſchwankende, feſtſtellen, ſich leichter das eigenthüm-: liche von dem allgemeinen trennen laſſen, und ſo Wiſſen- ſchaft und practiſcher Betrieb diejenige Haltung bekomz- men, welche ſie vor allen andern Wiſſenſchaften zu erlan- gen fähig iſt, beſonders dg ſie ſchlicht und gerecht alle
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Schwindeleien und Charlatanerien, an welchen zu dieſer|
Zeit alle andere Wiſſenſchaften und Ge werbe ſo ſehr kränz feln, wie wir ſehen, von ſich weiſt; ſie will was ſte j wänſcht, was ſie ſucht, vor ſich ſehen, und ſolches weder|.-| unter der Erde, noch in der Luft, vielweniger erſt nach|
dieſem Leben finden.
Berlin, gedruct bei SEED: Rieta.


