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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
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Dadurch könnte denn eine Bilanz erfolgen, welche dieſem die Zinſen ſeiner Capitalien zur freien Dispoſitiow= überließ.

Wer aber nicht ſo ganz als Bauer leben will, wird gehalten ſeyn, wo nicht alle doch den größten Theil ſei- ner Zinſen beizugeben.

I< habe hierbei nur die Summen vorgetragen, welche vor zehn Jahren hier die Güter gekoſtet habens wollte ich die jeßigen annehmen, ſo müßte die Bilanz um 40 pro Cent mehr zum Nachtheil des YA>erbaues unſerer Gegend ausfallen. Indeſſen kann man auch von einer beſchränkten Gegend, wovon hier die Rede iſt kein ganz entſcheidendes Urtheil auf die ganze Landſchaft fäl- len, denn wenn dieſes ſo ganz der Fall wäre, ſo mdg- te bei noch einmal eintretenden Zeiten, wie die jüngſt verſloſſenen waren, jeder frühezeitig aller Bilanzſtellung überhoben ſeyn, und mancher bewogen werden, unſeren lieben Nachbar Rhein mit dem Miſſiſippi oder Ohio zn vertauſchen.

8.65.

? 8 k- 3) Wirthſchaft- Ertrag im Jahr 1818 auf EZ g! 50 Morgen.

Da die Localität meine Wirthſchaft vorzüglich auf die Molkerei hinwies, ſv hatte dieſe aus derſelben duch ihre vorzüglichſte Einnahme,|

Meinen ſpeciellen Aufzeichnungen zu Folge konnte ich im Durchſchnitt der Jahre auf mehr nicht als auf drei Maaß Mil<h rechnen, dieſe mögen pro Maaß 1x Berliner

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