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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
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zwermäßige Eggen konnte nicht angewendet werden, in- dem man Gefahr gelaufen wäre eher den Hafer, als das Unkraut augszueggen.

Ich. halte ein tiefes Pflügen zum Hafer für über- flüſſig, obſchon die Niederländer oft dazu royolen; dieſes geſchieht-:aber nicht. des Hafers, ſondern der folgenden Frucht wegen, iſt auch bei ihrem AFerbaue mehr zuläaßig

vd erſprießlich, da ihre ganze Einrichtung und Rotation von dieſem Royolen Vortheil nimmt. Bei uns geht die- jer Hafer ſehr in's Stroh, eine Sache, die ich als ſehr bomertbare Folge bei allen Halmfrüchten nach zu tiefem Lflügen ſehr verabſcheue.

Man ſäet hier den Hafer ſo früh wie möglich oft mit Hintenanſezung der ndthigen Zubereitung des Akers. I< warte gern das. Cintreten einer milden Zemperatur ab, er kommt fröhlicher und wird dem Unkraute mehr Herr

Er wird mit. der Geſtellſenſe abgebracht, und bleibt

einige Zeit vor dem Aufbinden auf dem Felde liegen,

Weißen.

Weiten wird fur den Augenblick in unſerer Gemar- kung weniger, wie in der Umgebung gebaut, obſchon unz- ſer Boden mehr als jene dazu geeignet iſt, er auch bei gehdriger Verrichtung recht gut geräth; darum glaube ich daß ſobald einmal der Boden bei uns in jenem Düngere ſtande ſich befindet, um Weißen ohne Brache erzielen zu

könen,

wer aber