102
von Samen== wenn dieſer ſchon auf dem Boden liegt=- mit der Erde zugleich in die Stocklöcher ein- geſcharrt, oder auf dieſe=- wenn jener erſt ſpäter ab- fällt=- von den Mutrerbäumen ausgeſtreut,"Sollte ſich aber der Schlag erſt einige Jahre nach Vornahme der Hauung beſamen, ſo würden die in den Kauten vorher künſtlich angezogenen Pflanzen einen zu groſen Vorſprung vor dem natürlich nachfolgenden Anwucſfe erhalten, Auch in Lichtſchlägen könnte die künſtliche Kultur gar oft ohne Nachtheil unterbleiben, wenn nur der Forſtwirth es über ſich zu gewinnen ver- möchte, die beim Roden ausgzehobenen Pflänz<en nicht auch ſogleich wieder einſetßen zu laſſen, weil dieß ſo ohne alle Mühe und Koſten geſchehen kann. Zn Abtriebſchlägen dagegen, ſo wie in Ausſchlagholzun- gen, iſt ein“Bepflanzen dieſer Stellen meiſt nüßlich, vft nöthig und etfolgt am ſchilihſten mit Kern- ftämmhen aus dem umſtehenden Anwuchſe, wenn man nicht die Untermiſchung einer anderen Holzart beabſichtigt. Dort genügen gewöhnlich drei geſunde und gutbewürzelte Seklinge für den Fleck, welchen ein Baum mittler Die einnähm. In Niederhol- zungen ſeße man in jedes Loch nur ein, äber etwas ſtärkeres, Stämmchen; ein ſolhes wird von den es umgebenden ſchnellwüchſigen Loden nicht ſo leicht überflügelt und verſpricht für die Folge einen ſchönen Laßreidel.== Daß man bei Froſtwetter das Pflanzen einſtellen, daß man beim Zuhäc>en der Kauten Dda- für beforgt müſſe, die fruchtbarſte Erde an die Wur»
EE-* Sia hal die.


