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Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
Seite
156
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Sechſter Abſchnitt.

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Auch der Vorwurf, welcher denen, die det: Haaken an?mpfehlen, gemachet wird, daß er im Dreeſch nicht wohl zu gebrauchen ſey, iſt nicht ge» gründet. In verſchiedenen, aber nicht vieles Gegenden Mektenburgs wird der Dreeſch in ſtrengem Boden gehaaket, und haben die Arbeiter "ſolHe Geſchilichkeit, daß der Raaſen eben ſo dünne abgehaaket wird, wie der beſte Pflug es nur verrichten kann. Die Kunſt liegt an der gu- ten Vorbereitung des Haafkeiſens, und in der fla? <en Stellung des Haakens, wie ſolches oben (8. 53 57 er 58) deutlich gezeiget iſt.

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Wollte man noch erinnern, daß der Wirth genöthiger wäre, außer den Ochſen zur andern Arbeit Pferde zu halten, und es dann einerlew wäre, die Akerbeſtellung ganz mit Pferden zu be ſtreiten, wenn ſie doch zum Egen und Fahren

nicht zu entbehren ſtünden: ſo führet der Ges.

brauch ſchon zur Wiederlegung, daß im Großen ſehr vortheilbaft die Arbeit für Ochſen und Pfer? de getheilet iſt 3 im Kleinen ſind die Beyſpiele in Menge vorhanden, daß geringe Bauergsleute mit einem Paar Ochſen alle Feldarbeit ohne Aus? nahme, das Haaken, das Egen und Einfahren verrichten. Wer ſich von den Vorurtheilen los- zureißen Luſt hätte, und es nicht achtete, in der Nachfolge des geringen" Landmannes neu, und über das neue getadelt zu; ſeyn, der könnte bey

dem