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Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
Seite
149
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9. 164:

Vergleichung des Raumes, der mit?c. 149

6. T64+ Was ferner noch für Unterſchiede anzumer» ken wären, ſolches, zeigen die Auscinanderſeßun gen in den angehängten Tabellen deutlich. Die Unterſuchung erſtrecet ſich nun weiter auf die Ko? ſten, welche zu beyderley Werkzeugen verwandt werden. Sie betreffen theils das Geſpann ſelbſt,

theils das Werkzeug und Geſchirr, theils die Un

terhaltung des Geſpannes und der Leute, die das bey gebrauchet werden.

S. 155.

Die Preiſe des Viehes ſind in allen Ländern nicht gleich, In hieſiger Gegend gelten die Pfer- de gewöhnlich mehr als die Ochſen, vorausgeſekt» daß beyde Theile zur Arbeit tüchtig und von Dauer ſind, da ſonſt auch abgängige Pferde in dem allermindeſten Preiſe erſtanden werden köns nen. Solcher Unterſchied mag aber ganz bey Seite ſtehen, Geſeßt, dte Pferde wären mik den Ochſen in einem Preiſe. Ein Pferd kann. höchſtens achtzehn Jahre gebraucht werden. Dem Bauren koſtet ein ſolches Pferd etwa acht? zehn Rthlr. im Ankauf; wenn er das Gluüc> hat, daß ſein Pferd achtzehn Jahre durch die Arbeit aughält, ſo gilt es nichts mehr. Mithin ver? löhre er auf jedes Pferd jährlich einen Rhlr. Der Pächter verliert das dreyfache, indem ſeine

Pferde gewöhnlich den Werth der Bauerpferde um das dreyfache überſteigen.

K 3 8. 166

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