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346, Sechſier Abſchnitt.
dem Rautne paßen. Das ſchwächſte Pferd tritt jeden Schritt in einer gewißen Zeit aus, die, wenn ſie verlängert würde, zum Stolpern Anlaß gäbe. Der geſchwindeſte und langſamſte, kürze? ſte und weiteſte Tritt eines Pferdes geben Unter» ſchiede, die mit den Kräften nicht in Verhä'fniß
ſtehen. Ex iſt eben ſo ermüdend für ein Thier,.
den gewöhnlichen langſanien Schritt noch langſa- iner zu machen, als wenn es überſchnellet wird. Der langſame und kurze Tritt des Ochſen aver läſ? ſet ſich in höheren Grade einhalten, als die raſche Bewegung in den Tritten der Pferde, Beobachs ket man in dteſem Betref das gewöhnliche Vero fahren mit dem Geſpann, ſo zeigen ſich die ſchlims men Folgen von dem faſt allgemeinen Mißbrauch der Dienſtbothen, die Pferde in der Arbeit zu einer kriechenden Langſamkeit zu gewöhnen. Er machet keine Erleichterung ſondern Beſchwerde für das Vieh. Während der Arbeit erleichtert die Schnellig:
Leit des Thieres jede Laſt, welche überwältiget wer? den ſoll. Pferde, die Berg an arbeiten, fühlen von
ſelbſt dieſe Hülfe, und reißen die Laſt unangefordert|
den Berg in ſchnellen Zuge hinauf. Die Schonung des Viehes muß nicht in der Langſamkeit wäh: rend der Arbeit, ſondern neben der guten Pflege in denyRuhezeiten liegen, die theils in dem Ab- ſchnitte von der Anſpannung des Haakens ange zeiget ſind, theils bey denen darüber angeſtellten Erfahrungen noch angezeiget: werden ſollen.
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