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Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
Seite
142
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142 Sechſter Abſchnitt,

in leichtem Boden angewendet wird; aber ge- wöhnlich brauchen verſtändige Wirthe den Pflug nur in zähem Lande, und richten die Eiſen ſo groß ein, daß um ſo viel als das Geſpann gegen andere Arbeitsarten vermehret iſt, auch in dem Raume mehr beſtritten wird.

G. 153.

Hievon zeugen die Verſuche, welche in dem Anhange mit angeführet ſind, die zur Verglei- <hung des Raumes, den andere mit wenigerem Geſpanne und kleineren Akergeräth- cäglich be- ſtritten, dienen können. Die Fälle ſind ſehr be? ſtimmt, um ſie noch weiter zur Anwendung zu bringen.

8. 154

Nach den Berechnungen iſt das Mindeſte der Pflugarbeit in 8 Stunden 207 IR, alſo in gleichem Zeitraume, mit dem Haafen vergli <hen, das Zweyfache. Der Pflug war aber mit Zwey Paar Pferden beſpan::et, und der Haaken nur mit einem Paar Ochſen. Beym Pfluge ſind zwey Menſchen, und beym Haafen iſt nur einer. Wenn alſo die Zahl des Viches und der gegen»einander gerechnet wird, ſo iſt die Hälfte der beſchafften Arbeit anzurechnen, und kommen ſtatt 207(IR, nur 1632(IR. auf ein Paar Pferde.

9. 155. Daneben iſt der obgedachte Zeitverluſt bey den doppelten Mittkagsſtunden für die Pferde nicht

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