Druckschrift 
Abhandlung vom Haaken, als einem vorzüglichen Ackerwerkzeuge, an statt des Pfluges : mit vielen Kupfern / [Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
Seite
7
Einzelbild herunterladen

Einleitung,*

ſo vie wohl gat Betrug darunter verborgen ſey. ', iv Dergleichen auf neue Erfindungen erpichte Neuw Wirthe vergeſſen es ganz und gar, daß der Un: Eegen des Himmels auch auf elend beſtell-

! ten Acker oft jolche Erndten verſchaffet, die 9 der denen allerfruchtbarſten wohl beſtellten Fel: nus dern gleich kommen. Ich will hiemit nicht ppel»| ſagen, daß eine mit Nachdenken angeſtellte erba=| gute Ackerpflege unnüß ſey; aber es iſt doch tacht auch unſtreitig wahr, daß es nicht allemal [.v6:| auf Grübeleyen dabey ankömmt, und ſich mh LZ mancher mit zu weit getriebenen Spikſfindig- roles keiten ſchadet. Der Natur iſt durch Fleiß nde; 7| vieles abzugewinnen, und ohne Cultur Bot: bringt ſie das nicht, was wir haben wollen; bun- ſie hat aber ihr gewiſſes Maas und Ziel, Ein Wenn nun der Wirth durch vieljährige Er- hie: fahrung ohngefehr das weiß, was er hoffen nun kann, und er findet dann Jahr hinter Jahr » der bey dem Gebrauche des einen Werkzeuges leich|, Vortheil und bey dem anderen Abgang, ſo ein- iſt dies der Probierſtein, warum jenes zu t Of verwerfen und dieſes beyzubehalten ſtünde, nge Solche Beohachtung hat weniger Schwie- eſt: rigkeit, als man glaubet. Ein Landwirth, ew der ein grandig Feld bauet,- hat in vierzehn we Jahren nur zweymal mittelmäßigen, ſonſ vohl: A 4 aber