Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen

20 Lon der Wildzucht im Freyen.

so darf man nur die Naubthiere jeder Art, so viel als möglich, zu vertilgen suchen, auch die Distrite worin die Haselhühner sich gewöhnlich aufhalten, weder durch Weidvieh, no<M) durch Menschen beunruhigen lassen, vorzüglich auch das Donenstellen verbieten, und ei- nige Jahre lang gar keine Vögel der Art schiessen, so wird sich das Haselhühner Geheege bald wieder erholen,

Wären aber in einem sonst schiklichen Waldreviere noh gar keine Haselhühner vorfindlich, so können anders- wo gefangene am Abend, noh besser aber bey neblichen Tagen, in verschiedenen Distri&ten Paarweise ausge- setzt werden, weil sich diese Vdgel gewöhnlich nicht weit verstreichen, wenn man sie in Ruhe läßt, und die Raub- thiere nach Möglichkeit wegzuschafsen sucht,

Indessen wird es immer schwer werden, Auers Birk- und Haselhühner da anzusiedeln, wo bisher keine waren. Man muß daher dieses Wildgeflägel, wo es noch existirt, sehr vorsichtig behandlen und es nie dahin kom» men lassen, daß die eine oder andere Art ausstirbt,

Siebenzehntes Kapitel, Von Anlegung eines Felbhühner- Geheeges.

aaianmewenn|

Die Feldhühner lieben die großen, mit Wiesen durch- schnittenen Fruchtfelder, worin sich viele Remisen oder Heden befinden, zu welchen sie ihre Zuflucht nehmen können, wenn sie von Raubthieren verfolgt werden. Will man in einer solchen Gegend die vielleicht noch vorfind-

3 198f] zum 3 , Day| Qube|

vis)|