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Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
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197
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797 Wachsthum ſoll dieſe Entwicklung durch ſich

annägernde Schattirungen(nuances plus raprochees) nur erhalten. Die Keimung muß auf ein ſehr ſchwaches Weſen wirken z vas Wachsthum hat es mit einem weit kraſt- vollerm Weſen zu thun. Die Keimung muß aus dem Saamenkorne und dem Waſer alle Mittel- ihrer Wirk;amfeit ziehen 3 das Wachs- thum. ſucht dieſe Mittel im Waſſer, das durch Kohlenſäure durchſäuert iſt, die es aus der Erde zieht, und ſich darzu der Einwirkung des Lichtes bedient. Dieſe Unterſchiede laſſen auch Unterſchiede in den Mitteln vermuthen z deswegen lieſern die Safegänge dem Pflanz- <hen die nährende Flüſſigkeit, welche die Blät« ter für die Pflanze bereiten, und deswegen hat das Pflänzchen Hülfsquellen nöthig, wel- cher die erwachſene Pflanze nicht bedarf; des- wegen zeigt ſich endlich uch die Gahrung weit auffallender an dem feimenden, als in dem aus der Erde hervorgewachſenen Saamen- forne; und dieſe weit wirkſamere Gährung macht es auch wahrſcheinlicher, daß die Auf-

löſung des Waſſers bey der Keimung, als bey dem Wachsthume erfolgt. Wenn das feimende Saq-