ſaure bedürfen, die ſich abſondert, und um den zuckrigen Geſchmac zu erzeugen; ich habe ziemlich wahrſcheinlich dargeſtellt, daß die
Feimenden Saamenkörner dieſe Lebensluft in
ihren eignen Beſiandcheilen finden könnten, ſo daß in den Saamenförnern beinahe nichts als Waſſer zurückzubleiben ſcheint, in wels- chem ſie die„Lebensluft durch die Auflöſung wegnehmen können 3 wenigſtens wird man bei unſern Verſuchen nur die dazu nöthige Quan- titat deſſelven gewahr. Es iſt zwar wahr, das Waſſecſtofgas zeigt ſich weit ſpäter als das fohlenſaure Gas, allein, da es in gerin- gerer Quantit:at vorhanden iſt, als die Lebens- luft, weil es nur den 0,15 des Waſſers aus- macht, ſv wird es vielleiche anfänglich ganz zur Nahrung des Pflänzchens gebraucht, und die Lebensluft, die der 0,35 iſt, kann von ihrem Veberfluße noch eine zur Erzeugung der Kohlenſaure hinreichende Quantität mit= theilen, denn die Kohlenſaure entſteht aus der Verbindung der Lebensluft mit der Koh-
le, die ſich abſonderkt. Ich habe einen Fall erzählt, der mir ſehr auffallend iſt: die in Del gelegten Erbſen fei-


